Geschichte.
Sport. DDR.
Begegnen und erleben
Vergangenheit erleben. Gegenwart verstehen. Zukunft gestalten. Eine künstlerische Spurensuche durch Sport, Architektur, Medien und persönliche Erinnerungen. Eine Aktion im Rahmen der Open Spaces der openart lausitz biennale 2026.
Die Niederlausitzhalle war Wettkampfstätte, Trainingsort, Veranstaltungsraum und Treffpunkt. #replayNLH verbindet historische Fotografien, Zeitungsausschnitte, Modelle, Objekte und digitale Medien mit heutigen Perspektiven. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Gebäude, sondern die Frage, wie aus gelebter Geschichte eine offene Zukunft entstehen kann.
In Senftenberg beginnt der Bau einer außergewöhnlich großen Sporthalle. Wiederverwendete Holzbogenbinder aus einem Kohlestapelschuppen prägen zunächst die Dachkonstruktion.
Am 31. Oktober wird die Halle mit rund 1.600 Zuschauern eröffnet. Sechs gerade 100-Meter-Bahnen und eine große Naturbodenfläche schaffen besondere Trainingsbedingungen.
Armeesportler aus neun Ländern treten in Senftenberg an. Zusätzliche Tribünen erhöhen die Kapazität zeitweise auf etwa 3.000 Plätze.
Leichtathletik, Turnen, Volleyball, Boxen und weitere Sportarten bringen Athletinnen und Athleten aus vielen Ländern in die Halle.
Die Bahn wird technisch weiterentwickelt. Der Einbau eines Sprintbelags verändert die Trainings- und Wettkampfbedingungen.
Leichtathletikwettkämpfe im Umfeld der Weltfestspiele führen nationale Spitzenathletinnen und -athleten nach Senftenberg.
Die ursprünglichen Holzbinder werden wegen Feuchtigkeitsschäden durch eine Stahlkonstruktion ersetzt.
DDR-Meisterschaften im Boxen sowie Konzerte der Gruppen Dialog und Prinzip zeigen die Bandbreite der Nutzung.
Im Februar finden die letzten DDR-Hallenmeisterschaften der Leichtathletik in der Sporthalle „Aktivist“ statt.
Die Stadt Senftenberg übernimmt die Halle und stellt Weichen für Erhalt, Finanzierung und künftige Nutzung.
Die Sporthalle „Aktivist“ erhält ihren heutigen Namen und öffnet sich verstärkt für Veranstaltungen jenseits des Sports.
Pläne für eine umfassende Modernisierung und multifunktionale Nutzung konkretisieren sich.
Die Ausstellung verbindet Dokumente, Objekte, Erinnerungen und Zukunftsbilder zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Halle.