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Geschichte. Sport. DDR.

Begegnen und erleben

Die Halle erzählt von Leistungsanspruch, Gemeinschaft und internationalem Austausch. Ihre Geschichte beginnt mit einer ungewöhnlichen Bauidee und führt durch Jahrzehnte intensiver Sportnutzung.

Ein Bauwerk für Bewegung

Mit einer Nutzfläche von rund 122,5 × 36 Metern, sechs geraden 100-Meter-Bahnen und etwa 1.600 Sitzplätzen bot die 1959 eröffnete Sporthalle außergewöhnliche Bedingungen. Leichtathletik, Turnen, Boxen, Volleyball und viele weitere Disziplinen fanden hier eine Bühne.

Die Konstruktion war zugleich pragmatisch und symbolisch: Für das erste Dach wurden Holzbogenbinder eines ehemaligen Kohlestapelschuppens wiederverwendet. Die Halle selbst entstand jedoch als Neubau aus Stahlbetonelementen. Damit verband sich Industriekultur mit einer neuen sportlichen Nutzung.

Internationale Wettkämpfe

Schon 1960 kamen Sportler aus neun Ländern zu internationalen Turnmeisterschaften nach Senftenberg. Später folgten Leichtathletik-Meetings, Volleyball-Länderkämpfe, Boxveranstaltungen und Meisterschaften. Die Chronik nennt zahlreiche bekannte Athletinnen und Athleten, darunter Karin Balzer, Ruth Fuchs, Udo Beyer, Marita Koch, Gunhild Hoffmeister und Gabriele Meinel-Lehmann.

Die Ausstellung betrachtet die Halle nicht als statisches Denkmal, sondern als Ort, an dem sich Sportgeschichte, Politik, Alltag und persönliche Erinnerungen überlagern.

Dokumente und Spuren